Warum?

Eine Energiebuchhaltung bei WKK-Anlagen macht aus verschiedenen Gründen Sinn: Die Zahlen dienen als Entscheidungsgrundlagen, als Basis zur Wahrnehmung und Ortung von betrieblichen Unregelmässigkeiten oder gar Störungen, zur Erfolgskontrolle und nicht zuletzt für ein betrieblichfinanzielles Controlling.

Einfache Struktur

Die Buchhaltung muss einfach sein. Das reduziert den Aufwand und verbessert gleichzeitig die Übersicht, die ja erst zu Resultaten führt. Eine weitere Regel lautet: Wenige Messungen, diese aber konsequent. Periodizität ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Mess- und Buchhaltungskonzeptes.

Datenvolumen

Das verfügbare Datenvolumen ist von der Leistung und von der Komplexität der Anlage abhängig. Minimal sollten aber die Betriebsstunden, die produzierte Wärme, die produzierte Elektrizität sowie der Brennstoff-Input dokumentiert werden. Daraus lassen sich mit wenig Rechenaufwand die Nutzungsgrade und der Gesamtnutzungsgrad der Anlage eruieren. Ein wöchentlicher Ableserhythmus ist für eine seriöse Betriebsüberwachung das mindeste.

Messgeräte

Die Erhebung der Daten erfolgt über Betriebsstundenzähler, Wärmezähler, Elektrizitätszähler, Gasuhr oder Öldurchflussmesser. Sinnvollerweise sind die Messeinrichtungen auf die WKK-Anlage beschränkt, um eine Systemabgrenzung einfach vorzunehmen.





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