«Machen wir uns nichts vor: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu haben, gilt als chic. Die WKK-Heizung im Keller dagegen bleibt unsichtbar. Daraus resultiert kein Prestigegewinn. Allerdings löst die Photovoltaik allein das Problem nicht. Sie vermag den Energiebedarf im Winter und in der Nacht nicht zu decken. Als Ergänzung drängt sich ein WKK-System geradezu auf.»

Schlafende Prinzessin
Das WKK-Modell wartet weiterhin darauf, wachgeküsst zu werden. «Im Geschäftskreis von Energie Thun sind es gerade mal fünf Anlagen. Das ist schon ernüchternd.» Was in der Theorie einleuchtet, findet erst wenig Anklang. Woran liegt das? «Der Idealismus stösst an seine Grenzen, wenn es ums Portmonee geht. Eine WKK-Anlage ist teurer als eine konventionelle Heizung, und gleichzeitig sind die Stromkosten im Keller.»

 Unter BusinessMind ist ein neuer Artikel zum Thema erschienen.

News / Termine