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Was ist ein Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein BHKW liefert gleichzeitig Strom und Wärme. Es unterliegt dem Prinzip Wärme-Kraft-Kopplung (WKK). Es handelt sich um eine Anlage, die durch einen Gas- oder Dieselmotor Energie (Strom) erzeugt, welche dann ihrerseits einen Generator betreibt. Die anfallende Wärme aus Abgas, Motorenöl, Kühlwasser und Strahlenwärme wird ebenfalls verwendet (Wärme). So wird der eingesetzte Energieträger (z.B. Erdgas, Biogas, Propan, Diesel, Grubengas) optimal ausgenutzt, d.h. 80 – 95% wird verwertet. Durch den Einsatz eines Brennstoffes, der geringere CO2-Emissionen aufweist als andere Brennstoffe, wird natürlich weniger CO2   in die Atmosphäre abgegeben.

Welche Vorteile besitzt ein Blockheizkraftwerk?

    • Da die mit dem Primärenergieträger (z.B. Erdgas) hergestellte Energie bis zu 95% ausgenutzt wird, ist ein BHKW bedeutend effizienter als Anlagen ohne Wärmeauskopplung, resp. mit einem BHKW wird Strom und Wärme hergestellt, ohne dass dabei viel von der Primärenergie verloren geht. Der Energienutzungsgrad bei einem herkömmlichen Kraftwerk liegt zwischen 30 bis 50%!
    • Immer mehr ins Gewicht fällt auch, dass durch den Einsatz von z.B. Erdgas, eine CO-Reduktion (Stichwort: Treibhausgaseffekt) gegenüber herkömmlichen Brennstoffen erzielt wird. 

Was ist der Unterschied zwischen einem Blockheizkraftwerk und einer Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) - Anlage?

Entscheidend ist v.a. die Größe einer Anlage. Ab einer Größe von 10 MW elektrischer Leistung spricht man von einer Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlage. Auch Brennstoffzellen, Stirlingmotore, Gas- und Dampfturbinen, welche dieses Kriterium erfüllen gehören zum Begriff WKK. 

Wo ist eine Installation eines BHKWs gerechtfertigt?

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Da ein BHKW erst ab einem gewissen Stundeneinsatz pro Jahr wirtschaftlich rentiert, werden BHKWs vorwiegend in grösseren Siedlungen, Industrieanlagen, Hotels, Altersheimen, Schwimmbädern, Banken, Kläranlagen, etc. installiert. Es sind Objekte mit einem hohen Wärme- und Strombedarf.

Je nach Anlage braucht es entsprechend Platz. Der fürs BHKW bestimmte Raum muss auch für die Serviceequipe gut zugänglich sein. Der Platzbedarf liegt in der Grösse eines Heizkessels vergleichbarer Leistung und muss im Einzelfall abgeklärt werden.

Meistens wird ein BHKW kombiniert mit einer Heizung, d.h. dem Heizkessel und meist auch parallel zum Stromnetz betrieben. Obschon ein BHKW eigentlich ein eigenes Kraftwerk darstellt, wird oft mit Netzeinspeisung und Heizkessel gearbeitet. Das BHKW kann bei einem Stromausfall aber auch als Notstromaggregat dienen.

  • Vorteilhaft ist ein Gasanschluss, da die meisten BHKWs mit Erd- oder Biogas betrieben werden. Wo kein Gasanschluss besteht, lässt sich eine Anlage natürlich auch mit Propan oder Diesel betreiben.

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